Ein großes Problem bei den Smarthomes ist die Sicherheit. Denn wer viele Daten produziert und viele Zugangspunkte hat, öffnet auch Angreifern die Tür. Das ist vor allem dann der Fall, wenn man sich selbst nicht gut mit Netzwerksicherheit auskennt. Die beiden größten Sicherheitslücken sind der Router und unsichere Geräte.

Router im Netzwerk schützen

Alle Geräte in einem Smarthome kommen am Router, am Server oder an einem Hub zusammen. Wer sich Zugang zu diesem Gerät verschaffen kann, hat fast automatisch auch Zugriff auf alle angeschlossenen Geräte. Je nach Konfiguration kann das auch bedeuten, dass man Zugriff auf die Laptops und Smartphones erhalten kann. Allerdings kann man diese potenziellen Lücken auch schließen. Eine Maßnahme ist ein sicheres Administrations-Passwort, das jede Woche geändert wird. Dieses Passort sollte man von einem Generator erstellen lassen. Eine andere Maßnahme ist, dass nur registrierte Geräte mit ihrer MAC-Adresse Zugang bekommen und jedes der Geräte vom Administrator angemeldet wird.

Geräte schützen

Kleine Geräte wie eine Kamera oder eine Kaffeemaschine sind oft Schwachstellen im Smarthome, weil sie recht einfach zu hacken sind. Aber auch hier kann man die Sicherheit erhöhen. Die wichtigste Maßnahme ist, das voreingestellte Passwort und den Benutzernamen zu verändern. Je komplizierter das Passwort ist, umso schwerer haben es auch Eindringlinge. Außerdem kann man je nach Gerät auch Benutzern verschiedene Rollen geben, die auch nur bestimmte Berechtigungen haben.

Wer sich ein Smarthome-Paket aus dem Baumarkt kauft, wird dabei auch immer Anweisungen finden, wie man es sichern kann. Man sollte das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es geht nicht nur darum, dass jemand E-Mails liest: im schlimmsten Fall können Geräte zum Überhitzen gebracht werden, um ein Feuer zu entzünden. Aber auch gewöhnliche Einbrecher schauen immer wieder nach Netzwerken, die sie einfach überlisten können und sich so ungesehen Zugang zu einem Haus zu verschaffen. Wer sich mit dem Thema Sicherheit überfordert fühlt, kann im Internet Hilfe in vielen Smarthome-Foren und Webseiten über Netzwerke finden.