Selbst in einem kleinen Haushalt kann man bei einem Smarthome schnell den Überblick verlieren, welche Geräte installiert sind und wer Zugriff darauf hat. Das verstärkt sich dann noch mehr, wenn zum Beispiel die Kinder Freunde einladen und ihnen Zugriff aufs Wifi oder gar Musikgeräte geben. Um den Überblick zu haben, was alles im Haus Daten versendet, eignen sich Dashboard-Apps.

Wer ein Smarthome als Paket kauft, wird vom Hersteller bereits eine Software oder Webseite bekommen, von der aus man alles steuern kann. Dieses digitale Armaturenbrett zeigt den Status der Geräte an, aber auch wer gerade online ist, ob es aktuelle Alarmmeldungen gibt und welchen Datenverkehr es gerade gibt. Letzteres ist zum Beispiel wichtig, wenn man nicht zu Hause ist. Wenn es dann zu einem größeren Datenaufkommen kommt, kann das bedeuten, dass etwas nicht in Ordnung ist.

Die Dashboard-Apps gibt es natürlich auch für Smartphones. So kann man, eine sichere Verbindung vorausgesetzt, den Status auch von unterwegs anschauen. Wenn dann der Sohn seinen Kumpels einen Zugang geben will, kann man das je nach Einstellung auch ablehnen oder den Zugriff auf bestimmte Bereiche beschränken.

Zugriff auf Geräte auch manuell

Die Apps zeigen auch Veränderungen der Temperaturfühler an. Auf einen Blick lassen sich die Temperaturen in den verschiedenen Räumen ablesen, aber auch die Außentemperatur. Und man kann auch einzelne Geräte per Hand steuern. Hat man zum Beispiel vergessen, den Rasen zu sprengen, lässt sich der Sprinkler mit einem Fingerwisch in Gang setzen. Gleiches gilt für die Rollläden, wenn man sie nicht auf Automatik gestellt hat oder ein Gewitter im Anzug ist.

Natürlich verwaltet man auch die normalen Nutzer im Heimnetzwerk mit den Dashboards. Da die meisten auch über einen Laptop aufgerufen werden können, kann man recht einfach den Nutzern bestimme Rechte geben oder aber auch Kindern den Gebrauch bestimmter Programme und Geräte verbieten. Man kann das System übrigens auch als internen Nachrichtendienst benutzen und sich gegenseitig Texte schicken.