Um die Temperaturen im Haus zu steuern, braucht man gute Fühler, die akkurate Messungen durchführen. Sie senden die Daten dann an eine Zentraleinheit, die wiederum mit Heizungen und Klimaanlagen verbunden ist. Allerdings haben viele Geräte heute auch eingebaute Sensoren. Deshalb gibt es zwei Wege, sein Haus mit Sensoren fit für die Zukunft zu machen.

Eingebaute Sensoren

Die meisten Heizungsthermostate haben heute eingebaute Temperaturmesser, und auch Heizungsanlagen sind in der Lage, die Temperatur zu erfassen. Diese Sensoren sind von recht guter Qualität und reichen in der Regel auch aus. Das Problem ist meistens, dass sie sich nicht einfach in ein Netzwerk integrieren. Man braucht dann für jede Geräteart eine eigene App. Wer nur die Heizung ab einer gewissen Temperatur einschalten will, ist mit den eingebauten Sensoren voll ausgestattet. Wer aber mehr Daten verarbeiten will, sollte zumindest nach Schnittstellen schauen, mit denen man die Daten abgreifen kann. Das aber kann das Sicherheitsrisiko:https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/smarthome-vernetztes-wohnen-wo-grosse-chancen-sind-bleiben-auch-risiken/19387552.html?ticket=ST-542107-1r4EmglO2kfmC11BBtJ6-ap3 erhöhen.

Externe Sensoren

Man kann sich heute im Baumarkt und bei Elektronikhändlern Bausätze von Temperaturfühlern bestellen. Diese Fühler kann man dann dort anbringen, wo man auch die Temperatur messen will. Damit kann man auch den Bastelkeller, die Garage und sogar den Stauraum unter dem Dach mit einbeziehen. Sie werden entweder über Kabel oder per Funk mit einer Zentraleinheit verbunden. Eine Herausforderung ist aber dann, diese Einheit mit den jeweiligen Heizungen oder Klimaanlagen zu verbinden. Hier sollte man beim Kauf der Heizung schon darauf achten, ob sie auch von außen gesteuert werden kann. Die Fühler können übrigens auch außen angebracht werden und zum Beispiel Signale an die Rollläden geben, wenn die Sonneneinstrahlung zu stark wird.

Ein Nebeneffekt bei den selbst eingebauten Temperaturfühlern ist auch, dass sie beim Überschreiten einer bestimmten Temperatur Alarm schlagen können, noch bevor der Rauchmeldern anschlägt. Wer gerne mal vergisst, die Herdplatte auszuschalten, kann dort einen Fühler anbringen, der sich aktiviert, wenn man das Haus verlässt. Er kann aber auch warnen, wenn es im Kinderzimmer zu warm wird.